Dirk Becker

Mitglied des Deutschen Bundestages
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Dienstag, 12. April 2011

Becker begrüßt VKU-Positionspapier zum Ausstieg aus der Kernenergie

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Der Kraftwerkspark der Zukunft muss dezentral und flexibel sein, Atomkraftwerke haben da keinen Platz. In diesem Punkt sind sich der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) und die SPD-Bundestagsfraktion einig. Ebenso besteht Einigkeit darüber, dass der Anteil der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung an der Stromversorgung bis 2020 auf 25 Prozent steigen muss.

„Die Modernisierung des Kraftwerksparks muss unter der Maßgabe erfolgen, dass neue oder modernisierte Kraftwerke hocheffizient, CO2-arm und auf Erneuerbare Energien umstellbar sind“, so Becker. „Zusätzlich“, so Becker weiter, „müssen Kraftwerke in der Lage sein, kurzfristig die Schwankungen der fluktuierenden Erneuerbaren Energien wie Wind und Sinne auszugleichen. Daher ist die Forderung des VKU nur folgerichtig, auf Erdgas und Biogas für den Ausbau und die Integration Erneuerbarer Energien zu setzen.“

Einen Bedarf an neuen fossilen Kraftwerken über die bisher genehmigten und im Bau befindlichen hinaus sieht Becker nicht. „Uns droht keine Versorgungslücke“, stellt Becker fest. Wenn die sieben ältesten Atomkraftwerke und das AKW Krümmel abgeschaltet bleiben, gingen 8.800 Megawatt vom Netz. Dies kann alleine im bestehenden Kraftwerkspark aufgefangen werden. Zusätzlich werden nach Angaben des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) allein bis Ende 2012 rund 10.600 Megawatt an neuen Kraftwerkskapazitäten zugebaut.

Allenfalls aus Gründen der Netzstabilität könnte es erforderlich sein, zusätzliche flexible Gaskraftwerke vorzuhalten. Hierzu laufen derzeit entsprechende Untersuchungen, deren Ergebnisse abzuwarten sind.


Becker im Plenum

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